Fadenlifting

Die sogenannten PDO-Fäden (Polydioxan-Fäden) sind ein bewährtes chirurgisches Nahtmatherial, das schon seit mehr als 30 Jahren in der Chirurgie erfolgreich eingesetzt wird. Je nach Behandlungsziel stehen verschiedene Arten von Fäden zur Verfügung. Sie können sich in Fadenstärke und Ausführung unterscheiden.
Das Fadenlifting wird insbesondere in Gesichtsbereichen eingesetzt, wo das Softlifting erwünscht wird, um z.B. die Kinnlinie, der Halsbereich, die Wangen und die klassischen „Hamsterbäckchen“ anzuheben und zu straffen. Doch auch an den anderen Problemzonen ist eine Behandlung möglich, etwa im Bereich von Oberarmen, Po oder Oberschenkel.
Grundsätzlich können  fast alle Körperstellen behandelt werden, an denen keine überschüssigen Hautpartien entfern werden müssen. Werden PDO-Fäden in den Behandlungsbereich eingebracht, erkennt der Körper die als Fremdkörper. Als Folge wird Stoffwechsel und Durchblutung der behandelten Region verbessert, neues Kollagen bildete sich um den Faden herum und damit auch neues Gewebe. Das führt dann nach und nach zu einem strafferen Hautbild. Bei der Verwendung von Fäden mit Wiederhaken bleiben diese fest im Gewebe verankert. Übt man nun einen Zug auf die Fäden aus, wird das Gewebe in die gewünschte Richtung verschoben. Die Hautpartie kann somit angehoben und gestrafft werden. PDO–Fäden bieten hohe Sicherheit und werden zu 100% vom Körper abgebaut. Jedoch kann der glatte und straffe Effekt der Haut nach dem Abbau noch über die längere Zeit erhalten bleiben.